1000 Jahre Diözese Alba Iulia
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen
.
und wenn es fünf sind, dann noch mehr, so dürfen wir über die Reise von Verantwortlichen
in unserer Kolpingsarbeit in die Partnerdiözese Alba Iulia, Rümänien schreiben.
Anlass und Höhepunkt war die 1000-Jahr-Feier der Diözese Alba Iulia,
die am Fest des Erzengel Michael, des Patrons des Bistums,
mit einer beeindruckenden Eucharistiefeier gefeiert wurde
und einer anschliessenden Begegnung.
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Beim Gottesdienst - Erzbischof Jakubinyi links |
Aber der Reihe nach – Ernst Joßberger, Josef Stiepeldey, Manfred Eck, Tiberius Donea
und Stephan Hartmann brachen in der Nacht des 27. Septembers auf, um am Abend des 27. in Odorhieu zu sein.
Am Montag früh wurde das Ausbildungszentrum dort besichtigt und die Näherei in Augenschein genommen, die in hervorragender Qualität zu einem günstigen Preis Ministrantengewänder herstellt.
Wie immer auf dieser Begegnungsfahrt wurden Gespräche geführt, wie die Partnerschaft noch vertieft werden kann, welche Schritte möglich und notwendig sind, um Menschen zu helfen, dass ihr Leben besser gelingt. Am Nachmittag stand ein Besuch in Schäßburg an, der Partnerkolpingsfamilie von Güntersleben, die im Sommer dort waren, um die Freundschaft zu vertiefen. Am Dienstag war dann der große offizielle Tag mit vielen Begegnungen sozusagen am Rande der Feierlichkeiten und es ist ein sehr schöne Erfahrung, dass Menschen sich über 1600 km mit unterschiedlichen Sprachen verstehen und gemeinsam überlegen, wie eine gute Zukunft aufgebaut werden kann.
Der Mittwoch stand mehr im Zeichen von Tourismus, den Rumänien hat sehr viele landschaftlich reizvolle Ziele, Kulturstädte, die zu besichtigen einladen und überrascht mit einem Pioniergeist, der Land und Leute so prägt, dass es eine Freude bereitet dort Gast sein zu dürfen.
Am Donnerstag wurde dann wieder das Gespräch mit Veranwortlichen des Kolpingwerkes Alba Iulia gesucht. Wir besuchten den im Frühjahr neu gewählten Diözesanpräses Janos Todt in seinen Pfarreien. Seine Kolpingsfamilie ist die Partnerfamilie von Stadtlauringen und auch hier war es beeindruckend, wie im wahrsten Sinn aus Ruinen vieles geworden ist.
So hat er in einer Schule, die vom rumänischen Staat wieder an die Kirche zurückgegeben wurde, eine katholische Grundschule errichtet, in einem anderen Teil den Kindergarten und im Dach einen Versammlungsraum,
in dem Computerschulungen und Nähschulungen durchgeführt werden.
Wir verabschiedeten uns in der Gewissheit, dass schon viele Brücken gebaut wurden, es aber auch sehr notwendig ist, immer wieder neu zu überlegen, dass diese Brücken genutzt werden, damit sie sozusagen nicht als Bauruinen in der Landschaft stehen.
Nach einer langen Fahrt kamen wir am frühen Morgen des Freitags wieder an,
mit vielen Gedanken im Herzen und im Kopf, Gedanken voller Freude und Dankbarkeit,
aber auch mit Fragen, wie eine Partnerschaft vertieft werden kann.
Veröffentlicht: 05.10.2009 | Stephan Hartmann








