Der Abgeordnete Oliver Jörg besucht Kolping-Förderzentrum

Bei einem ausführlichen Besuch im Kolping-Förderzentrum Würzburg, sowie der Adolph-Kolping Schule Würzburg informierte sich Abgeordnete des Bayerischen Landtags, Oliver Jörg über die Arbeitsweise und die Erfolge die Kolping bei der Vermittlung von jungen Menschen in den Arbeitsmarkt erzielt.

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Interessierter Zuhörer und zudem fachlich "vorgebildet": der Abgeordnete hat mit Tätigkeiten in einer Schreinerei sein Studium finanziert.
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Der Diözesanvorsitzende des Kolpingwerkes und Mitglied des Verwaltungsrates der Kolping-Mainfranken GmbH, Ernst Joßberger zeigte Oliver Jörg die Werkstätten für Berufsvorbereitung und Berufsbausbildung, sowie die Adolph-Kolping Schule. Dabei waren auch die Schulleiter Gottfried Rickert und Sabine Pfeifer, der Leiter der Tagestätte Ernst Spettel und die Leiterin des Kolping-Förderzentrums Christine Fabri. Beeindruckt zeigte sich Oliver Jörg davon, dass das Kolping-Förderzentrum pro Monat Anlaufstelle für ca. 550 Jugendliche ist, die unterschiedlichste Hilfs- und Beratungsangebote benötigen. Eine frühzeitige und gute Integration in den Arbeitsmarkt ist auch für den Landtagsabgeordneten eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Menschen eine gerechte Teilhabe an dem gesellschaftlichen Leben erreichen können. Zudem sind das auch wirksame Maßnahmen zur Verhinderung von lebenslangen Transferleistungen und somit erheblichen Ausgaben aus den Sozialbudgets der staatlichen Behörden und Sozialversicherungen.

Beim Besuch einer Schulstunde nutzten Jugendliche die Möglichkeit Fragen zu stellen zu verschiedenen aktuellen Problemen. Zur Freude der Jugendlichen nahm der Politiker sich Zeit für verständliche Erklärungen.

Es kamen bei diesem Besuch natürlich auch Probleme zur Sprache, insbesondere macht den Kolpingverantwortlichen die unzureichende Finanzierung der privaten Förderschulen große Sorgen. Seit der Übernahme der Trägerschaft der privaten Förderschulen in Unterfranken im Jahr 1993 musste Kolping zwischenzeitlich über 1,2 Millionen Euro an Eigenmitteln investieren, um den Schulbetrieb sicherzustellen. Der Landtagsabgeordnete sagte zu, diesen Sachverhalt auch in München zur Sprache und möglichst zu einer Lösung zu bringen.

Veröffentlicht: 15.03.2010 | Axel Möller


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