Mit jedem Kreuz stärker: Christliche Kraft gegen soziale Ungerechtigkeit.
Unter diesem Motto wird das Wahlbündnis, das Kolping, KAB und EAG (Verband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen) unter dem Namen AcA - Arbeitsgemeinschaft christlicher Arbeitnehmerorganisationen gebildet haben, bei den bevorstehenden Wahlen zu den Selbstverwaltungsorganen der Sozialversicherungsträger antreten.
![]() |
Der Landesvorsitzende der ACA, Dieter Wagner bei seiner Bergüßung der Delegierten |
Bei der diesjährigen ACA-Bezirksversammlung in der Arbeitnehmerbildungsstätte Retzbach konnte Bezirksvorsitzender Christopher Ißling und Landesvorsitzender Dieter Wagner zahlreiche Delegierte und Mandatsträger begrüßen.
Sozialwahlen finden bei den Trägern der gesetzlichen Rentenversicherung, den Krankenkassen sowie den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung, den Berufsgenossenschaften alle sechs Jahre statt und ermöglichen Arbeitgebern und Arbeitnehmern die Mitbestimmung über die Arbeit dieser Sozialversicherungsträger.
Die Vorgeschichte der Selbstverwaltung geht zurück bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Die damaligen Knappschaftsvereine wurden von Vorständen geleitet, die je zur Hälfte von Arbeitgebern und den sog. „Knappschaftsältesten“ gewählt wurden. 1953 fanden in Deutschland die ersten Sozialwahlen nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Die derzeit gültigen gesetzlichen Bestimmungen sind im Vierten Buch des Sozialgesetzbuchs enthalten.
Jetzt wurde der Bezirksvorstand in Retzbach neu gewählt: Vorsitzender ist wieder Christopher Ißling, Stellvertreter sind Sylvia Christ und Roland Steuerwald, Kassier Bruno Seuffert und Schriftführer Manfred Eck.
Veröffentlicht: 16.03.2010 | Manfred Eck








