Alkleider sammeln - so funktioniert es!
Die Durchführung von Altkleidersammlungen ist immer wieder Thema in Kolpingsfamilien und auf Bezirksversammlungen. Altkleidersammlungen sind eine gute Möglichkeit, um Geld in die Kolping-Kasse zu bekommen. Viele Kolpingsfamilien spenden das Geld, andere unterstützen damit ihre eigene Arbeit vor Ort.
Bei einem Altkleider-Infotreffen im Kolping-Center Mainfranken gab Günter Pilz von der Kolping-Recycling GmbH bei einem Austausch zwischen Aktiven in diesem Bereich wichtige Tipps und Anregungen.
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Jede Kolpingsfamilie sollte sich überlegen, ob sie nicht einen Altkleider-Container aufstellt.
Die Kolping-Recycling ist hier behilflich und die Kolping-Dienstleistung in Würzburg
hilft ebenfalls mit, dass das Ganze gelingt.
Folgende Schritte sind zu gehen:
Beratet in eurer Vorstandssitzung gemeinsam, wie ihr mit Hilfe eines Containers Altkeider sammeln und gutes Geld erwirtschaften könnt. Wenn ihr den Weg gehen wollt, müsst ihr folgendes überlegen:
a) Wo wäre ein guter Standort?
- Parkplatz eines Einkaufsmarktes
- Parkplatz am Friedhof
- ….
b) Mit dem „Besitzer“ des Standortes abklären, ob er erlaubt einen Container aufzustellen.
c) Dann setzt ihr euch mit Kolping-Recycling in Verbindung und könnt dort einen Container – oder auch mehrere - mieten.
Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:
Entweder es wird nach Kilo-Preis abgerechnet oder die Kolpingsfamilie erhält eine Pauschalsumme. Für die Entscheidung ist es wichtig sich zu überlegen, wie viele Altkleider pro Woche zusammenkommen.
Die Kolping-Dienstleistung entleert die Container wöchentlich und schreibt das Gewicht auf, so dass am Jahresende eine Abrechnung möglich ist. Als Anhaltspunkt: es gibt im Moment so um die 20 Cent für das Kilo.
Für die Kolpingsfamilien, die schon mit Containern sammeln: bitte überprüft den Vertrag und überlegt, ob es sinnvoll ist und möglich einen neuen abzuschließen.
Aufgrund des Beschlusses auf Bundesebene zum Namensrecht (siehe Idee & Tat 4/2008) ist es wichtig, genau darauf zu achten, wo und wie das Kolping-Zeichen verwendet wird.
Ihr könnt hier auch bei der Kolping Recycling nachfragen.
Eine zweite Möglichkeit der Altkleider-Sammlung ist die Straßensammlung.
Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Die erste und bekannteste: an einem Tag werden durch die Kolpingsfamilie
per Straßensammlung Säcke (die vorher ausgeteilt wurden) eingesammelt
und auf einen LKW verladen oder auf eine Brücke / einen Großcontainer,
die / der dann am nächsten Arbeitstag abgeholt wird.
Eine andere Möglichkeit ist es, an einen gut anfahrbaren Platz an einem bestimmten Tag Altkleider entgegen zu nehmen und sie dann erst zu sammeln oder
auch direkt auf einen LKW zu laden. Hier gilt es gut darauf zu achten, mit vielen Tonnen zu rechnen ist, denn diese Sammelweise lohnt sich nur, wenn eine gewisse Tonnenzahl an Altkleidern zusammen kommt, weil sonst die Anfahrt und Abfahrt für die Weiterverarbeitung den Gewinn sozusagen auf Null setzt.
Der Phantasie und Kreativität sind in diesem Bereich keine Grenzen gesetzt.
Nutzt die Möglichkeit euch bei anderen Kolpingsfamilien oder bei Kolping-Recycling
zu erkundigen:
http://www.kolping-recycling.de/
Telefon: 0661 - 901 94 44
Telefax: 0661 - 901 94 45
E-Mail: recycling@kolping.de
Veröffentlicht: 26.04.2010 | Sylvia Christ








