Wir sind in der Kirche zu Hause
Der ursprünglichen Idee Adolph Kolpings folgend gehören auch Bildung und Religion zu den festen Bestandteilen der Kolpingsfamilie Aub. Dazu wurde z.B. bereits 1990 ein EDV-Kurs angeboten, um so manchen mit der damals noch fremden Technik vertraut zu machen. Weitere Möglichkeit zur Bildung bietet sich auch bei unterschiedlichen Betriebsbesichtigungen oder an den Infoabenden, zu denen immer wieder viele Interessierte eintreffen um sich über aktuelle Themen wie z.B. soziale Verantwortung zu informieren und zu diskutieren.
Eine besondere „Bildungsveranstaltung“ ist die im 2-Jahresrhytmus stattfindende Autoralley. Hier steht aber weniger das fahrerische Können der Teilnehmer im Vordergrund. Viel mehr geht es darum mit offenen Augen und Ohren seine Heimat zu erkunden und kennen zu lernen. Dabei hat schon der ein oder andere eine überraschende Entdeckung direkt vor seiner „Haustür“ gemacht. Der Spaß kommt aber natürlich auch nicht zu kurz, und so gibt es für jung und alt neben kniffligen Fragen auch immer eine Menge an lustigen Spielchen zu bestehen.
Das religiöse Leben findet hauptsächlich bei den verschiedenen über das Jahr verteilten Gottesdiensten wie z.B. am Josefstag oder Kolpinggedenktag statt. Die Vorbereitung und Gestaltung wird dabei meist von der Kolpingjugend oder den Mitgliedern der Vorstandschaft übernommen, w
odurch immer wieder neue und kreative Elemente Einzug in die Kirche finden. So wurde unter anderem der Kolping-Chor gegründet, um die Gottesdienste bei besonderen Anlässen auch mit modernen Lieder gestalten zu können.
Das für ein Gottesdienst nicht zwangsläufig eine Kirche benötigt wird, kann man an der Maiandacht in der freien Natur erleben. Diese findet jährlich vor der Kulisse der Reichelsburg statt, wo man sich trifft um an dem dortigen Muttergottesbild gemeinsam zu beten und zu singen. Da der Weg dort hin zu Fuß zurück gelegt wird, kehrt man abschließend zur Stärkung der Kräfte noch im Auber Schützenhaus zu einer Brotzeit ein.

