Kolping in Zahlen

 

Stand : Juli 2008


265.000Mitglieder
gehören dem Kolpingwerk Deutschland in 27 Diözesanverbänden und in 2.700 Kolpingsfamilien an, darunter 50.000 Mitglieder bis 29 Jahren .

Rund 27.500 Mitglieder
engagieren sich ehrenamtlich in den Vorständen von örtlichen Kolpingsfamilien, in Bezirks- und Diözesanverbänden.

75 Prozent der Bundesbürger
kennen nach einer repräsentativen Umfrage der Wickert-Institute (1985) den Begriff "Kolpingwerk". 73% der Befragten gaben dem Kolpingwerk die Note "gut".

Mehr als 810 öffentliche Straßen und Plätze in Deutschland
sind nach Adolph Kolping benannt.

Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2002 verband täglich der ICE 922 "Adolph Kolping" die Bundeshauptstadt Berlin mit der bayerischen Metropole München.

 

Mehrere tausend gewählte Abgeordnete
aus den Reihen des Kolpingwerkes arbeiten in den unterschiedlichsten politischen Gremien mit, angefangen von den Gemeindeparlamenten bis hin zum Bundestag und Europaparlament.

Mit rund 40 Mitgliedern im Bundestag verfügt Kolping über "Fraktionsstärke".

186.000 Exemplare
zählt die Auflage der monatlich erscheinenden Verbandszeitung "Kolpingmagazin".

 

 

14.500 Leitungskräfte
des Kolpingwerkes erhalten vierteljährlich die Führungszeitschrift "Idee & Tat".

Mehrere tausend Frauen und Männer
sind als Mitglieder in den Vollversammlungen der Handwerkskammern tätig, engagieren sich als Betriebsratsmitglieder oder sind in der sozialen Selbstverwaltung (Krankenkassen, Rentenversicherung, Unfallversicherung) aktiv.

Über 200 Mitglieder
des Kolpingwerkes sind ehrenamtlich als Arbeits- und Sozialrichter tätig.

Rund 230 Kolpinghäuser und  davon 36 Jugendwohnheime
im Bundesgebiet bieten eine Heimat in der Fremde, Bildung und Geselligkeit.

Etwa 30.000 Feriengäste
erleben jährlich in einer der neun  Kolping-Familienferienstätten
einen familiengerechten und kostengünstigen Urlaub.

Kolping ist der größte Anbieter von Familienferienstätten
in Deutschland.

 

 

Rund 400 Jugendliche
beteiligen sich in jedem Jahr im Rahmen von Arbeitseinsätzen und Friedensdiensten der Kolping-Jugendgemeinschaftsdienste in Europa und Übersee.

Kolping-Bildungswerke
in der Bundesrepublik Deutschland unterhalten regional etwa 150 Einrichtungen zur beruflichen Bildung sowie zur Jugend- und Erwachsenenbildung.
3000 Mitarbeiter sind dort beschäftigt.

Kolping gehört zu den größten freien Trägern
in der beruflichen Bildung:
Mehr als 15.000 überwiegend junge Menschen,
die häufig sozial benachteiligt oder lernbehindert sind,
werden jährlich auf den Einstieg ins Arbeitsleben vorbereitet.
Sie erhalten eine Berufsvorbereitung, -ausbildung,
oder werden beruflich qualifiziert.

 


Mit Spenden von rund 3,3 Millionen Euro
unterstützen Mitglieder und Helfer Projekte
des Internationalen Kolpingwerkes zur Internationalen Solidarität.

Weltweit gibt es das Kolpingwerk heute in über 60 Ländern mit mehr als
5.800 Kolpingsfamilien und 450.000 Mitgliedern.

 

Seit 30 Jahren ist das Kolpingwerk beim Europarat als Nicht-Regierungsorganisation (NGO) mit Konsultativstatus tätig,
ebenso seit mehr als zehn Jahren bei ECOSOC,
dem Wirtschafts- und Sozialrat der UNO.

Kolping ist außerdem Partner der ILO, dem Weltarbeitsamt in Genf.

 

Besondere Jubiläen:

Vom 29. September bis 1. Oktober 2000
feierte das Kolpingwerk Deutschland sein 150-jähriges Bestehen als Verband mit einer Großveranstaltung in Köln. Rund 15.000 Dauerteilnehmer und 50.000 Teilnehmer am Abschlusstag waren zum Kolpingtag 2000 nach Köln gekommen. Aus diesem Grund erschien im September 2000 eine Sonderbriefmarke der Deutschen Post im Wert von 1,10 Mark.

Im Jahre 2003 bestand Kolping in Mainfranken 150 Jahre - Höhepunkt war ein großer, bunter Diözesantag als Familienfest in Würzburg mit rund 1.500 Mitgliedern und Gästen - auch aus den Partnerländern Rumänien und Kenya.
1853 begann mit den ersten Kolpingsfamilien -Aschaffenburg und Würzburg - die Idee Kolpings in Mainfranken ihr Wirken.