Weihnachtsgruss 2025
Sich auf den Weg machen, ankommen am Ziel. - Auf Unbekanntes einlassen, da-zu gehört Mut und für mich als Christ das
Gottvertrauen, dass ER mich führt.
Besonders in diesen herausfordernden Zeiten in denen wir unser Leben leben,
tut es mir gut, einmal innezuhalten und durchzuatmen. - Zur Ruhe kommen, mir die Zeit zum Hören nehmen auf das was Gott mir sagen will…
Immer wieder machten und machen sich Menschen auf den Weg; getrieben von der Erwartung und der Sehnsucht, dass sich am Ziel erfüllt, was man sich erträumt hat.
Doch eine Garantie, dass am Ziel genau das so eintrifft - wie wir Menschen uns es erträumen - gibt es nicht.
Dass es immer wieder anders ist, dass wir Menschen durch unsere Entscheidungen - keine Person kann sich hier entziehen - Leben ermöglichen oder Leben bedrohen, das haben die Drei Weisen aus dem Mor-genland schon vor über 2.000 Jahren er-fahren - sie stehen für die ganze Welt…
Haben wir seitdem dazugelernt? Populismus macht sich seit Jahren in unserer Gesell-
schaft breit, verspricht einfache Lösungen, vergiftet das Miteinander, gefährdet Leben.
Als sich die Weisen auf den Weg machten, um den neuen König zu finden, zeigten sie Mut und waren weise - sie hörten nicht auf falsche Worte. Sie lauschten der Stimme des Herzens und vertrauten auf Gott und seinen Boten. Können wir Menschen von heute, wie die Weisen damals Gottes Stimme wahrnehmen oder ist uns diese Fähigkeit verloren gegangen? - Weihnachten, Heiliger Abend damals vor über 2.000 Jahren - der herabgekommene Gott bei den Ausgegrenzten im Stall von Bethlehem…
Wir in der warmen Wohnung - Abgegrenzt von der Realität des Lebens in der Welt in die Gott selbst immer wieder einbricht...
Geben wir dem Weisen unser Gesicht - schenken wir uns dem Lebendigen damit es Weihnachten werden kann in unserer Welt - bei dir und den Menschen auf unserem Weg…
Gottes Segen und Frieden für das kommende Jahr 2026!
Jens Johanni, Diözesanpräses
